FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Pressemitteilung | Leihmutterschaft wurde im Europarat erneut gestoppt

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates lehnt eine schwammige Empfehlung ab

 

Straßburg, 12. Oktober 2016

 

Es gibt keinen Raum für Unklarheiten, was die Praxis von Leihmutterschaft anbelangt. Gestern lehnte die Parlamentarische Versammlung des Europarates in ihrer Vollversammlung einen Empfehlungsentwurf zur Leihmutterschaft ab, der von der belgischen Senatorin Dr. Petra De Sutter (Gruppe der Sozialisten) vorgelegt worden war.

 

„Ein äußerst zweideutiger Text, der vage beim Schutz von Kinderrechten und Kampf gegen Leihmutterschaft bleibt: Versuche, diese Praxis zu legitimieren, scheiterten auf jeder einzelnen Etappe der langen Verfahrensdauer“,so Antoine Renard, Präsident von FAFCE. Es ist das Ende eines komplexen Verfahrens, das vor zwei Jahren seinen Anfang nahm.

 

FAFCE mit partizipatorischem Status beim Europarat begrüßt den Ausgang des Verfahrens, mit dem die Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern und  Nicht-Regierungsorganisationen Gehör gefunden haben. Antoine Renard betont, dass „dies das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung vieler Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung und verschiedener Organisationen ist, die die öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Bericht richten konnten, der schlimmstenfalls auch hätte angenommen werden können und somit stillschweigend den Weg für alle nur denkbaren Formen von Leihmutterschaft hätte ebnen können“.

 

Eine öffentliche Debatte konnte letztendlich geführt werden und gab den Mitgliedern Gelegenheit zur Erläuterung, dass Kinderrechte nicht von der Würde von Frauen und anderen Personen, die in eine solche Praxis unweigerlich involviert wären, abgespalten werden können. Das Abstimmungsergebnis kann jetzt online eingesehen werden und legt somit offen, wie jeder einzelne Abgeordnete in Straßburg in dieser wichtigen Frage abgestimmt hat.

 

 

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