FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

FAFCE Intervention bei der EEP Arbeitsgruppe „Bioethik und Menschenwürde“

Brüssel, 26. Oktober 2016

 

2016 10 25 IMG5Am 25. Oktober 2016 traf sich die EVP-Arbeitsgruppe für  Bioethik und Menschenwürde im Europäischen Parlament in Straßburg um das Thema "Wie kann man das Geschäft mit der Leihmutterschaft stoppen" zu diskutieren. Unter dem Vorsitz von Herrn Miroslav Mikolášik (EVP-Mitglied des Europäischen Parlaments der Slowakei) nahmen am Treffen Mitglieder des Europäischen Parlaments, EU-Funktionäre und Menschenrechtsexperten teil.

 

Der Beauftragte für Politik der Europäischen Föderation der Katholischen Familienverbände (FAFCE), Herr Nicola Speranza, sprach über ihre Intervention bezüglich der vor kurzem beim Europarat abgelehnten Empfehlung für Leihmutterschaft.

 

FAFCE, als Organisation mit Teilnehmerstatus beim Europarat, verfolgte dieses Verfahren seit seinen Anfängen, welches betreffend Leihmutterschaft offene Türen gelassen und zu sehr zweideutigen Vorschlägen geführt hatte. Der Beauftragte für Politik von FAFCE dokumentierte kurz die Zeitleiste des Verfahrens bis zu seiner Ablehnung. Im März dieses Jahres wurde ein erster Berichtsentwurf im Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung abgelehnt und eine neue Version davon wurde im September vorgestellt. Zu dieser Zeit wurde eine Empfehlung für die Diskussion in der Vollversammlung genehmigt, obwohl die Resolution, die die Position der Versammlung erklärt, abgelehnt wurde. Schließlich, am 11. Oktober, wurde die Empfehlung abgelehnt. Dies setzte dem Prozess ein Ende und sandte ein klares Signal, dass die Parlamentarische Versammlung des Rates von Europa in keiner Weise Leihmutterschafts-Vereinbarungen legitimieren wollen. Anbetracht dessen, dass die meisten europäischen Länder Leihmutterschaft verbieten, erklärte Nicola Speranza, dass "das Verbot der Leihmutterschaft bedeutet, dass Schwangerschaft nicht ein Dienst ist, der zur Verfügung gestellt oder verkauft werden kann" und dass "ein Baby nicht geliefert oder gekauft werden kann". Unter Hinweis auf die Entschließung der FAFCE Vollversammlung zu diesem Thema betonte er, dass Mutterschaft "ein kostbares Geschenk an die Menschheit ist, die respektiert und geschützt werden sollte".

 

Map Surrogacy

 

In Anlehnung an die  FAFCE Intervention, präsentierte Herr Lorcan Price, Legal Counsel bei ADF International, eine rechtliche Perspektive zu diesem Thema, mit dem Argument dass - abgesehen davon Leihmutterschaft zu verbieten - es extrem schwierig ist (wenn nicht unmöglich, unter Berücksichtigung der Natur der Technik) einen Gesetzesvorschlag über Leihmutterschaft einzubringen, der die Menschenrechte von keiner Person verletzt.

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