Pressemitteilung | Die Würde der Frau muss geschützt werden! Stoppt Porno-Sucht!

Brüssel, 8. März 2017

2017 03 08 Sepphoris

 

Da der Internationale Tag der Frau heute in politischen Institutionen auf der ganzen Welt Beachtung findet, schlägt die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) mit Blick auf die Würde der Frau und die allgegenwärtigen Attacken durch Pornografie Alarm, wo Frau auf ein Objekt reduziert wird.

Im Jahr 2015 berichtete NBC News, dass die pornografische Industrie weltweit einen geschätzten Wert von 97 Milliarden Dollar hat. Es gibt einen Teufelskreis zwischen Pornografie, sexueller Ausbeutung, Missbrauch und Menschenhandel.

Sexuelle Ausbeutung ist die Ursache für Menschenhandel in West- und Mitteleuropa. Laut einer Studie des Europäischen Parlaments von 2014 über "sexuelle Ausbeutung und Prostitution gilt der Menschenhandel für sexuelle Ausbeutung als eines der lukrativsten illegalen Unternehmen in Europa. Dabei machen kriminelle Gruppen etwa 3 Milliarden Dollar Profit pro Jahr."

Der Prostitutionsmarkt ist ein hoch globalisiertes und "industrialisiertes" Phänomen, wo Millionen von Frauen und Kinder mit prekärem Hintergrund weltweit von kriminellen Kreisen für sogenannte Makrobordellen (Großbordelle) gekauft und verkauft werden, wo auf einen Schlag hunderte von Opfern ausgebeutet werden können.  


Porno-Sucht schafft einen Bedarf nach immer extremeren Formen von Pornografie, was wiederum zu einer kontinuierlich steigenden Ausbeutung und zum Handel von Frauen und Kindern führt, die Opfer dieser modernen Form von Sklaverei sind.
 
Da die Europäische Union ihre Richtlinie zu audiovisuellen Mediendiensten derzeit überarbeitet, bestünde jetzt die Möglichkeit, den Schutz von Minderjährigen vor schädlichen Inhalten zu stärken, was wiederum dazu beitragen kann, Porno-Sucht einzudämmen. Wenn Kinder pornographischen Inhalten ausgesetzt sind, hat dies großen Einfluss auf ihr Verständnis von Sexualität und insbesondere von der Würde der Frau, da meist Frauen als Objekt herhalten müssen.

FAFCE hat die Mitglieder des EU- Parlaments aufgefordert, mit der neuen Richtlinie Kinder vor schädlichen audiovisuellen Inhalten zu schützen.