FAFCE

Föderation der katholischen Familienverbände in Europa

Resolution der FAFCE | Leihmutterschaft: Eine Verletzung der Menschenwürde

FAFCE logoMutter sein: Ein wertvolles Geschenk, das respektiert und geschützt werden muss

Die Mitglieder der Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) blicken mit großer Sorge auf die zunehmende weltweite Verbreitung der Leihmutterschaft. Im Namen eines behaupteten Rechts auf ein Kind werden die Menschenwürde und fundamentale ethische Prinzipien missachtet. Aus diesem Grund lehnen die FAFCE-Mitglieder jede Form der Leihmutterschaft ab. Diese instrumentalisiert Frauen und Kinder – unabhängig davon, ob sie durch finanzielle Interessen motiviert ist oder nicht.

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Pressemitteilung | Bericht des Europarats über Leihmutterschaft abgelehnt - ein weiterer Schritt für die Menschenwürde

Brüssel, am 15. März 2016
 
Heute lehnte der Ausschuss für soziale Angelegenheiten der Parlamentarischen Versammlung des Rates von Europa den Entwurf eines Berichts über Menschenrechte und ethische Fragen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft ab. Diese Ablehnung ist eine gute Nachricht für die Würde des Menschen, da der Vorschlag zur Regelung der Praxis der Leihmutterschaft diente. Eine Verordnung würde bedeuten, dass diese Praxis, die Frauen und Kinder ausbeutet, akzeptabel ist.
 

Die Europäische Föderation der Katholischen Familienverbände (FAFCE) hat einen partizipativen Status beim Europarat und ist Mitglied der Konferenz der Internationalen Nicht-Regierungsorganisationen des Rates Europas. Die FAFCE hat die Arbeit des Ausschusses für soziale Angelegenheiten bezüglich des Leihmutterschafts-Bericht von Anfang an verfolgt und mehrere Abstimmungsempfehlungen abgegeben und den Mitgliedern des KomiteesLegislativvorschläge zur Verfügung gestellt. Einer der wichtigsten Punkte, den die FAFCE in ihrer Kommunikation mit ihren Mitgliedern betont hatte, war die Notwendigkeit, diese heikle Frage ausführlich zu prüfen. Die heutige Abstimmung beweist, dass weitere Überlegungen notwendig sein werden, um das Bewusstsein über die negativen Auswirkungen von Leihmutterschaft für Frauen und Kinder zu erhöhen. Die Abstimmung ging sehr knapp aus. Der Bericht wurde mit 16 Gegenstimmen und 15 zugunsten abgelehnt.FAFCE Präsident Antoine Renard betont, dass "Leihmutterschaft unter keinen Umständen akzeptabel sein kann, was auch immer die Motive sind.Sie nutzt die Körper von Frauen, die Integrität und Würde aus. Sie macht Kinder zur Ware. Es ist in jeder Hinsicht eine moderne Form der Ausbeutung, die viel von den Merkmalen von Sklaverei enthält. "
 
Das Europäische Parlament hat Leihmutterschaft bereits zweimal verurteilt, jedes Mal in dieser Legislaturperiode und als  Präzedenzfall. 
Die FAFCE begrüßt die heutige Abstimmung und die Tatsache, dass die Mehrheit gegen den Entwurf Bericht stimmte, was zum Ausdruck bringt, dass die Unterstützung für ein vollständiges Verbot von Leihmutterschaft da ist. Es ist sehr ermutigend, dass der Ausschuss für soziale Angelegenheiten dem Beispiel des Europäischen Parlaments folgt, umso mehr angesichts der Tatsache, dass der Europarat 47 Mitgliedstaaten hat.Die Mobilisierung der Bürger in ganz Europa und dem gesamten politischen Spektrum gegen Leihmutterschaft beweist, dass dies ein universelles Thema ist. Die Ablehnung des Berichtentwurfs ist ein Schritt vorwärts für die Würde des Menschen, aber die FAFCE wird dennoch wachsam bleiben und die Entwicklungen innerhalb des Europarats in den kommenden Monaten überwachen.

Kontakt:
Maria Hildingsson, Generalsekretärin 
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
+32 (0)470 20 39 18
 

Pressemitteilung | Leihmutterschaft: Wird der Europarat einen festen Standpunkt zugunsten von Menschenwürde und Rechtstaatlichkeit beziehen?

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Brüssel, 3. März 2016

 

Am 15. März wird der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) einen Resolutionsentwurf beraten und vermutlich über seine Verabschiedung  sowie über eine Empfehlung zum Schutz der Menschenrechte und ethische Fragen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft abstimmen. Die Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) ist äußerst besorgt über die Gefahren, die mit der Legalisierung von Leihmutterschaft einhergehen, die eine Ausbeutung von Frauen und Kindern darstellt.

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Leihmutterschaft Ethische Implikationen und Vorschläge für die Gesetzgebung

2005 hatte FAFCE die Mitglieder des Europarates aufgefordert, Probleme, die mit Leihmutterschaft einhergehen und damit verbundene Einwände zu überdenken[i].

Auch wenn der Kinderwunsch bei allen Menschen ganz natürlich ist,  werden wir nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Praxis der Leihmutterschaft eine Reihe ethischer Fragen aufwirft, die die menschliche Würde aller Beteiligten und die Würde der menschlichen Zeugung untergräbt. Im Folgenden werden wir diese Praxis und ihre Gefahren beschreiben, aber auch zur laufenden Debatte einen Beitrag leisten, indem wir einen Einblick geben in die bisher erfolgten Aktionen der Europäischen Institutionen und mögliche künftige Wege aufzeigen.



[i] Memo zum vorläufigen Berichtsentwurf AS/Soc (2005) 9 revidiert, 6. Juni 2005

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Pressemitteilung | Das Leben siegt! Eine schriftliche Erklärung Pro-Euthanasie scheitert im EU-Parlament

end of life

 

Brüssel, 12. Januar 2016

 

„Schriftliche Erklärung zur Würde des Menschen am Lebensende": war der Titel einer schriftliche Erklärung, die vergangene Woche scheiterte, da sie nicht die erforderliche Mehrheit der Mitglieder des EU-Parlamentes auf sich vereinigen konnte.

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