Familie als Wirtschaftsfaktor

Bereiche, wo Familien als Akteure auftreten, sind nicht nur aus sozialer sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Wie jedes normale Unternehmen zeichnet sich eine Familie durch Organisation, Professionalität und Effizienz aus. Familienmitglieder arbeiten im familiären Bereich kostenlos, produzieren zudem einen externen Mehrwert für ihre Mitglieder und die Gesellschaft als Ganzes. Daher kann man die Familie als wirtschaftliche Einheit einstufen. Ihre Funktion ist wichtig und unerlässlich, und trägt zur Stärkung des Gemeinwohls von verfassungsrechtlicher Bedeutung (wie z.B. Bildung/Erziehung, Pflege) bei. Starke Familien sind nicht nur Konsumenten von Waren und Dienstleistungen sondern unterstützen mit ihren Ersparnissen auch die Finanzierung des Geldwirtschaftssystems. Dank ihrer generationenübergreifenden Solidarität entlasten sie schwache öffentliche Haushalte.

Familien sind wirtschaftlich relevante Akteure, die in ihrer Rolle ebenso unterstützt werden müssen wie Unternehmen.