Freitag, den 23. Dezember 2022
Liebe Freunde,Bevor ich Ihnen meine WeihnachtsgrĂŒĂŸe sende, lassen Sie mich kurz auf unsere Arbeit der letzten Monate zurĂŒckblicken. Wir haben dieses neue parlamentarische Jahr tatsĂ€chlich mit nicht weniger als fĂŒnf Veranstaltungen begonnen, welche die Feierlichkeiten zum 25-jĂ€hrigen JubilĂ€um unserer Föderation abgeschlossen haben!

Wir haben uns gefreut, letzten Oktober zusammen mit unserer französischen Organisation (CNAFC) die erste internationale Ausgabe der GeneralstĂ€nde zur Geburtenrate in Paris zu organisieren. Wir haben auch gemeinsam mit der Plataforma per la FamĂ­lia Catalunya und dem Institut fĂŒr Familienstudien der CEU Saint-Pablo-UniversitĂ€t in Madrid eine spanische Ausgabe zu Geburtenrate und Familienpolitik in Barcelona organisiert. Wir sind dankbar fĂŒr diese Momente der Zusammenarbeit, in denen wir uns daran erinnern, dass es keine Zukunft fĂŒr Europa geben wird, wenn wir nicht in die Familie investieren.

Wenn wir ĂŒber die Zukunft sprechen, dĂŒrfen wir unsere Kinder nicht vergessen: Wir haben mit dem Europaabgeordneten François-Xavier Bellamy eine hochrangige KonferenzÂ ĂŒber den fehlenden Schutz von MinderjĂ€hrigen vor Pornografie organisiert und mit der Internationalen Organisation fĂŒr Bildungsfreiheit (OIDEL), dem European Council of National Associations of Independent Schools (ECNAIS) und dem European Council for Steiner Waldorf Education (ECSWE) ein Seminar ĂŒber die Erziehungsfreiheit der Eltern auf die Beine gestellt.

Obwohl Kinder die Zukunft Europas sind, liegt es daher an den Eltern, sich in der Sorge um ihre Familien auf diese Zukunft vorzubereiten. Daran erinnerte unser PrÀsidium im vergangenen November nach der Veröffentlichung der EuropÀischen Pflegestrategie. Wir bedauern zutiefst, dort eine klare Entscheidung zugunsten von Kinderbetreuungseinrichtungen und zum Nachteil der Familien zu lesen. Vor diesem Hintergrund haben wir eine gemeinsame Veranstaltung mit der Kommission der Bischofskonferenzen der EuropÀischen Union (COMECE) organisiert, um die Bedeutung der unbezahlten Arbeit der Eltern hervorzuheben, die leider oft vernachlÀssigt wird.

Das Interesse der EU-Kommission scheint sich leider auf andere Themen zu konzentrieren. So hat sie Anfang Dezember die Schaffung eines europĂ€ischen Elternschaftsnachweises vorgeschlagen: auf der Grundlage der FreizĂŒgigkeit innerhalb der EU wĂŒrde eine solche Initiative die EU-Mitgliedstaaten verpflichten, die Leihmutterschaft anzuerkennen, auch wenn sie auf nationaler Ebene illegal ist. Wir haben diesen Versuch seit letztem Jahr angeprangert und werden dies auch 2023 tun.

Daher setzen wir uns dafĂŒr ein, auch im kommenden Jahr die Stimme der Familie zu tragen. Unsere Aufgabe ist es, europĂ€ische und nationale EntscheidungstrĂ€ger daran zu erinnern, dass die Arbeit von Familien, wie diskret und leise sie auch sein mag, die Zukunft der Welt ist. Wie sollte man da nicht auch an die Ă€hnliche und diskrete Ankunft eines Kindes denken, das in dieser Weihnachtszeit unser Retter sein wird?

Wir appellieren auch an Ihre GroßzĂŒgigkeit, ohne die unsere Stimme unvollstĂ€ndig ist. Wir erhalten keine öffentlichen Mittel und sind auf Ihre Spenden angewiesen. Zögern Sie nicht, uns zu unterstĂŒtzen. Unsere Website steht Ihnen fĂŒr weitere Informationen ĂŒber die tĂ€gliche Arbeit unseres Teams in BrĂŒssel und unserer Freiwilligen in Paris, Straßburg und Wien zur VerfĂŒgung, um gemeinsam die Stimme der Familie in dieser Welt zu tragen.

Unsere herzlichen WĂŒnsche fĂŒr ein frohes Weihnachtsfest,

Vincenzo Bassi,
PrÀsident der FAFCE